Ausstellungen – Lesungen – Konzerte

TAZACORTE – Schutzräume

Ingrid Bürger, Sylvia Kiefer

12.01. bis 03.02.2019

 

Papierarbeiten, Skulpturen, Installationen, Bilder

 

Vernissage am Fr, 11.01.2019 um 19.00 Uhr

 

Einstimmung:  Rita Huber-Süß, Stimmperformance
"KLANG SPHÄREN RAUM" - Eine Collage aus Geräuschen, Klängen und Kantilenen, die mit den ausgestellten Werken kommunizieren.

Die Besucher*innen der Ausstellung sollen durch dieses Werk die Möglichkeit und Zeit erhalten, sich auf die ausgestellten Kunstwerke einzustellen und diese auf sich wirken zu lassen.

 

19.01.2019 Galerientag 14.00 bis 20.00 Uhr
die Künstlerinnen sind anwesend

 

Finissage am  So, 03.02.2019 ab 14.00 Uhr
Ausklang mit Kaffee, Kuchen und Musik

 

Blühende Bäume – Flammenbäume; deren längliche leicht gekrümmte Hülsenfrüchte haben Ingrid Bürger inspiriert, diese als Basismaterial für ihre plastischen Arbeiten zu nehmen. Die Samen liegen gut geschützt in den verholzten Früchten in mehreren Reihen, wie Schutzräume im Kleinen. Abgeformt in Papierpulpe, eingefärbt in aufeinander abgestimmten Farben. Wie eine Landschaft aus Papier. Andere Arbeiten mit Schoten werden als Wandobjekte gestaltet.

 

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Sylvia Kiefers Landschaften erinnern an Ruinen, Friedhöfe, Schutzräume. Menschenähnliche Tierfragmente aus Beton, Gips und Ton, wie auch die Eule, würdevoll, hier als Weisheitsträgerin oder Mittlerin zwischen den Welten, finden ihren Platz. Wachend, schützend, verletzt, sterbend, trauernd, mumifiziert. Auch findet man Installationen, wo menschliche Wesen Schutz suchen, z.B. „Frei und doch gefangen“.

 

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GEDOK-Ausstellung  TAZACORTE – Schutzräume
Ingrid Bürger, Sylvia Kiefer


Neujahrskonzert 2019 – Frauen der Musikgeschichte

Heidrun Paulus, Flöte und Naila Alvarenga, Klavier

Donnerstag,  17.01.2019 um 19.00 Uhr 

 

Werke u.a. von Cécile Chaminade (1857–1944), Lili Boulanger (1893–1918), Mel Bonis (1858–1937) und Clara Schumann (1819–1896).
Das Programm wird begleitet von informativen Texten rund um das Leben und Wirken der Komponistinnen.

 

Konzert in Kooperation mit der Badischen Landesbibliothek

 

Veranstaltungsort extern: Badische Landesbibliothek, Vortragssaal

 

Eintritt frei, Spenden erwünscht

 

Komponistinnen hatten es schwer, sich in der Männerwelt zu behaupten. Einigen gelang es dennoch, unter einem Pseudonym oder unterstützt von Fürsprechern ihre Werke zu veröffentlichen. Diesen Komponistinnen und ihren wunderbaren Werken ist der Abend gewidmet.

Den Französinnen Cécile Chaminade und der erst vor wenigen Jahren wieder entdeckten Mel Bonis, aber auch Lili Boulanger, deren Todestag sich im vergangenen Jahr zum 100. Mal jährte. Aus dem deutschsprachigen Raum ist u.a. die vor 200 Jahren geborene Clara Schumann vertreten.

 

Heidrun Paulus, aus Balingen, wurde schon sehr früh musikalisch ausgebildet. Trotzdem gelangte sie erst nach beruflichen Umwegen zur professionellen Ausübung der Musik. Ihre künstlerische Ausbildung umfasst die Bereiche Blockflöte, Querflöte, Klavier und Cembalo, wobei sie sich regelmäßig fortbildet und an Meisterkursen teilnimmt, u.a. bei Prof. Aurèle Nicolet (Querflöte), Prof. Günther Höller (Blockflöte) und Oscar Milani (Cembalo). Ihr Anspruch ist es, Musik als Botschaft und in ihren großen Zusammenhängen zu sehen und zu praktizieren. Neben langjähriger und reger Konzerttätigkeit ist sie Herausgeberin von Flötenliteratur und als freiberufliche Flötistin und Lehrerin tätig. Sie hat sechs CDs eingespielt, die ohne Ausnahme in den Medien ein sehr positives Echo gefunden haben.
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Naila Alvarenga, 1976 in Rio Pomba, Brasilien, geboren, begann im Alter von sieben Jahren das Klavierspiel. Von 1994-1998 studierte sie an der Musikhochschule Minas Gerais in Brasilien in der Klasse von Prof. Celina Szrvinsk. Es schlossen sich Meisterkurse bei Daniel Shapiro, Peter Kairoff, Luis Moura Castro und Yara Bernette an. Naila Alvarenga ist Gewinnerin zahlreicher brasilianischer Wettbewerbe, u.a. dem Concurso "Rosa Mística" in Curitiba und dem Concurso Magda Tagliaferro in Sao Paulo, Brasilien. Mit dem 1. Preis in São Paulo war ihr solistisches Debut mit Orchester 1998 verbunden und ein anschließendes Stipendium für zwei Monate in Deutschland. Von 1999 bis 2002 studierte sie an der Hochschule für Musik Karlsruhe im Aufbaustudiengang bei Prof. Fany Solter und Prof. Miguel Proença. Ihre Abschlussprüfungen bestand sie mit Auszeichnung. Von 2002 bis 2005 war sie Korrepetitorin der Trompetenklasse von Prof. Reinhold Friedrich. 2003 wurde sie im Kammermusikstudiengang – Konzert Examen – in die Klasse von Prof. Michael Uhde und Markus Stange aufgenommen, den sie ebenfalls mit Auszeichnung abschloss.

 

Naila Alvarenga gibt Konzerte in Brasilien und Europa in verschiedenen kammermusikalischen Formationen und wirkte in zahlreichen Rundfunkproduktionen des Südwestdeutschen Rundfunks mit.

 

 

Naila Alvarenga, Heidrun Paulus
Naila Alvarenga, Heidrun Paulus
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Frauen der Musikgeschichte
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  >> 6. Prosapreis JuLi 2019

 

Ansprechpartnerin: Karin Bruder

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