Ausstellungen — Lesungen — Konzerte

21.07.2018 bis 12.08.2018 // Verlängerung bis 24.08.2018

ABOUT WOMEN — we are diversity — Kunst per Post

Einladungskarte GEDOK-Ausstellung von Gloria Keller
Einladungskarte GEDOK-Ausstellung von Gloria Keller

 

Vernissage am Fr, 20.07.2018 um 20.00

Einführung: Katia Muñoz, Barcelona | Gloria Keller
Musikalische Begleitung: Marcel Larson, Akkordeon

 

Finissage am So, 12.08.2018 um 15.00

Lesung: Blumen, Breslau und Beata
Poetischer Streifzug mit Lea Ammertal

 

Das internationale Mailart-Projekt der Künstlerin Katia Muñoz will eine neue Sicht auf die Themen Kunst, Frauen und multikulturelle Gesellschaft werfen. Es richtet sich weltweit an alle kreative Menschen, welche mit ihren selbst gestalteten Postkarten Kommunikationsbrücken zwischen Kunst und Gesellschaft bilden. Mit den eingesandten Postkarten wird eine Installation aufgebaut, die auf künstlerischem Weg neue Perspektiven der weiblichen Identität von heute aufzeigt.

 

Das Projekt, an dem sich bislang über 500 Künstlerinnen aus allen Kontinenten mit rund 2000 Postkarten beteiligt haben, startete 2010 in Barcelona und reist seitdem durch verschiedene Städte auf der ganzen Welt. Außer in Barcelona wurde die Installation in den spanischen Städten Madrid, Valdemoro, Castellón und Huesca gezeigt. Weitere Projekt-Präsentationen fanden ihren Start in Kolumbien und Amsterdam.

 

Mit einer neuen Ausschreibung unter dem Titel we are diversity können dieses Jahr auch die Künstlerinnen der GEDOK Karlsruhe an diesem Mail-Art-Projekt teilnehmen. Die Arbeiten werden zusammen mit den 2000 bereits vorhandenen Postkarten als großflächige Wandinstallation in den Galerieräumen der GEDOK Karlsruhe zu sehen sein.

 

www.womensecretsconfidences.blogspot.com

Postkarte Jacqueline Rodriguez, Peru
Postkarte Jacqueline Rodriguez, Peru

GEDOK-Galerie, ABOUT WOMEN - we are diversity, Foto: AML
GEDOK-Galerie, ABOUT WOMEN - we are diversity, Foto: AML

 

13.08. bis 24.08. Sommerpräsentation

 

Verlängerung der Ausstellung während der Sommerpause!
Besichtigung nach Vereinbarung und zu den Bürozeiten Montag bis Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr 



25.08. bis 06.09.2018 Sommerpause


07.09.2018 bis 30.09.2018


…Zu entdecken – Künstlerinnen aus Temeswar

Malerei – Grafik – Fotografie – Objekte

 

Daniela Constantin – Adriana Lucaciu – Liliana Mercioiu-Popa

Renée Renard – Valentina Stefanescu – Edith Torony – Katalin Moldvay

 

Vernissage am Freitag, 07.09.2018 um 20 Uhr


Einführung: Krisztina Jütten; die Künstlerinnen sind anwesend
Musikalische Begleitung:
Dora Entcheva-Heinen (Violine) spielt eine Komposition von Violeta Dinescu

Die aus Siebenbürgen stammende, in Baden-Baden lebende Künstlerin Katalin Moldvay hat diese spannende Ausstellung kuratiert. Sechs junge Positionen von Künstlerinnen aus Karlsruhes Partnerstadt Temeswar werden auf Einladung der GEDOK in Karlsruhe gezeigt.

Daniela Constantin, Professorin an der Kunst und Design Fakultät der staatlichen West-Universität Temeswar, zeigt farbstarke geometrische Malerei.
Adriana Lucaciu, Professorin an der gleichen Universität, beteiligt sich mit digitaler Schwarz/Weiß-Grafik.
Liliana Mercioiu-Popa, die ebenfalls dort unterrichtet, ist mit sensibler geometrischer Grafik vertreten.
Valentina Stefanescu, Associate professor, ist spezialisiert auf Textil-Kunst und zeigt raumbezogene textile Objekte und Assemblagen.
Renée Renard studierte in Temeswar Multimedia Design; von ihr sind Fotografien und Digitaldrucke zu sehen.
Edith Torony, die jüngste der ausstellenden Künstlerinnen, die sich bereits in Rumänien einen Namen gemacht hat, zeigt großformatige expressive Öl- und Acryl-Bilder.
Katalin Moldvay ergänzt die Ausstellung mit ihren raumbezogenen Schwarz-Weiß-Objekten.

Begleitende Veranstaltungen

 

Galerientag am Samstag, 15.09.2018, 14 bis 20 Uhr

 

 

12.09.2018 um 19 Uhr

„Interview mit einer Fledermaus“ - Ondine Dietz und Bärbel Vogt

WORTRÄUME 2  ...Unerhörtes, Literarisches, Werklesungen...

 

Ondine Dietz

 

Im Rahmen der GEDOK Karlsruhe-Veranstaltungsreihe "Worträume" liest Ondine Dietz ihre Kurzgeschichte "Der Vorname der Lady Macbat" aus ihrem Prosaband "Prinzessinnen des Kleinen Paris". Wie ist die Schwerkraft der Leidenschaft zu überwinden? Und wie schreibt das persönliche Schicksal Stadtgeschichte? Die mysteriösen Hintergründe der Peripetien der Protagonistin thematisieren Sein und Schein der kulturellen Identität im Kontext der Geschichte zweier europäischer Städte.

 

Ondine Dietz wurde 1967 in Temesvar, Rumänien, geboren. Debüt 1983 in rumänischer Sprache mit Lyrik in der Kulturzeitschrift: „Orizont“. Studierte deutsche und rumänische Literatur. Ab 1987 war sie Schauspielerin am Deutschen Staatstheater Temesvar und führte auch Regie. Nach der Übersiedlung nach Deutschland, Anfang der 90er Jahre, begann sie, Prosa und Lyrik auf Deutsch zu schreiben. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien: „ausserdem“, „cet“, „Matrix“, „Der Maulkorb“, „Grüne Reihe-ISCHFRA“. Zahlreiche Lesungen in Karlsruhe, Stuttgart und München. Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstler*innen bei interdisziplinären und intermedialen Kunstprojekten. Ausstellungsbeteiligungen mit Fotoarbeiten und Installationen, die als Inszenierungen ihrer Erzählungen fungieren. Veranstaltet Literaturseminare im Rahmen der Erwachsenenbildung. 2004 erschien in rumänischer Sprache der Gedichtband „Featuring“ im „Vinea“-Verlag, Bukarest. 2010 erschienen ihr Erzählungsband: „Meister Knastfelds Hybris“ (POP-Verlag), der auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt wurde. 2018 erscheinen 2 weitere Prosawerke, ebenfalls im POP-Verlag Ludwigsburg; sie ist seit 2012 Redakteurin der dreimal im Jahr erscheinenden Literaturzeitschrift „BAWÜLON“ (POP-Verlag) und seit 2015 Mitbetreiberin des Projektraums "Die neue Fledermaus" in Karlsruhe. Seit 2009 ist sie im Vorstand der UND-Vereins-Plattform für Kunstinitiativen, und seit 2011 Mitglied der interdisziplinären Künstler*innengruppe "Circus3000".

 

 

Bärbel Vogt

 

wohnt in Karlsruhe und war in jüngeren Jahren engagierte Geigerin und Bratscherin und erlebt die Welt und ihr Selbst musikalisch. Ihre Texte sind eine übersetzende Spiegelung der vielgestaltigen Phänomene im Innen und Außen des Bewusstseins in „Sprachmusik“. Sie wird bei dieser Lesung mit der Idee der „Pause“ und der „Worträume“ spielen und dabei möglicherweise in einen klingenden Wortdschungel geraten…

 

Ihr Gedichtband „tag und nachtseiten“ erschien 2015 im Zeitschnur-Verlag. Ein weiterer Band ist in Arbeit: er wird den Titel „Grillengesänge“ tragen. Diese Bände erhalten durch Illustrationen der Autorin in originellen Drucktechniken wie z.B. „Schnurgrafiken“ noch eine besondere Note.

Renée Renard, Roots
Renée Renard, Roots
Ondine Dietz
Ondine Dietz