Ausstellungen

Austausch mit Partnerstädten Nancy —  Nottingham — Krasnodar — Temeswar

Nancy 2005 -2006 -2015

60 Jahre Städtepartnerschaft Nancy-Karlsruhe 2015

 

02.10. bis Mittwoch, 14.10.2015 - Galerie Neuf, Nancy

 

Baustellenpoesie_Unwritten Stories

Fotografien aus Karlsruhe von Astrid Hansen und Birgit Spahlinger

 

Astrid Hansen
Die Stadt Karlsruhe ist in ein Baustellenmeer getaucht. Eindrücke, die Menschen in ihrer Stadt im Zusammenhang mit den zahlreichen Baustellen wahrnehmen, wie den Lärm, die Umleitungen, Behinderungen, etc. erweitert Astrid Hansen um den Begriff „Baustellenpoesie“.

 

Birgit Spahlinger

Die Stadt Karlsruhe als Kulisse eines imaginären Theaters. Surreale Blickweisen im Alltagsleben zeichnet die Fotoserie „Unwritten Stories“ von Birgit Spahlinger aus. Wie Akteure in einem absurden Theater agieren die Menschen in ihrer Umgebung, und manchmal scheint auch die Umgebung auf die Darsteller zu reagieren. Ergänzt wird die Auswahl der Fotos durch ein Video, in dem das Audiomaterial und die Untertitel zu weiteren Mitspielern werden.

 

 06.06. bis 28.06.2015 - GEDOK Künstlerinnenforum

 

Drunter und drüber - Sens dessus dessous

 

Ingrid Bakker - Fotografien Nancy-New York

Die Fotografin studierte «Graphic Design» in Köln, bevor ihr Weg sie nach Nancy führte, wo sie seit langem lebt und arbeitet. Seit 2002 zahlreiche Ausstellungen in Nancy (Biennale), Köln, Paris, Bourgogne und Karlsruhe. Das Kulturerbe von Nancy wie die Place Stanislas aus dem 18. Jh., das Palais Ducal und den Jugendstil des 19.Jh. der Ecole de Nancy hat sie entdeckt, lieben gelernt und fotografiert, weil sie dort jeden Winkel kennt. Einige Fotos haben das „Unwiederbringliche“, weil es heute oder morgen nicht mehr so zu sehen sein wird. Das Bewusstsein, dass diese einzigartigen Orte zu unserem Kulturgut gehören, sollte beim Betrachten geweckt werden. Renovieren statt Abreißen! Aber auch die moderne Architektur der„ARTEM“, der drei neuen Hochschulen, ist dabei. Bei dieser Architekturpromenade von Gestern-Heute, von Nancy-New York geht es um außergewöhnliche Plätze, Orte der Muße und der Kulturgüter, die auch für die nachfolgenden Generationen erhalten werden sollten. Es geht darum, die Vergangenheit in die Zukunft weiter zu führen!

 

Claude Semelet - Installation und Zeichnungen

Die Mosaik-Künstlerin studierte an der Ecole Nationale des Beaux-Arts in Nancy. Sie unterrichtete im Fach bildende Kunst, parallel lernte sie Radierkunst. Seit langem leitet sie einen Workshop für Mosaik. Seit 2012 zahlreiche Gruppen- und Einzelausstellungen u.a. in Nancy, Metz, Luxemburg, Genf. Die „Tapisseries minérales“ (mineralische Wandteppiche) sind faltenartige Skulpturen mit Kieselsteinen in Weiß-Grau-Schwarztönen besetzt, die an drapierte Tischdecken erinnern. Die Installation „Volailles“zeigt fliegende und tanzende, gerupfte Fasanen, vorbereitet für das Bankett, glücklich darüber dem Kochtopf entkommen zu sein.

 

50 Jahre Städtepartnerschaft Nancy-Karlsruhe
>> Archiv 2005 und 2006

 Astrid Hansen und Birgit Spahlinger, Fotografien aus Karlsruhe
Astrid Hansen und Birgit Spahlinger, Fotografien aus Karlsruhe
Ingrid Bakker, “Über die Mauer, durch das Torgitter gesehen”, Fotografie
Ingrid Bakker, “Über die Mauer, durch das Torgitter gesehen”, Fotografie
Claude Semelet, „Volailles“, Installation
Claude Semelet, „Volailles“, Installation


Nottingham (UK) 2009 - 2016

08.10 bis 30.10.2016

 

PAINTING BASELITZ’S BOTTOM

Judy Liebert, Nottingham (UK) - Installationen, Collagen, Malerei

 

Judy Liebert (70) ist eine sehr vielseitige, feministisch engagierte und umweltbewusste Künstlerin, die die Frage stellt „Welchen Sinn hat Kunst heute (What is the purpose of Art today)?”. So hat sie zum Beispiel zusammen mit ihrem Mann, dem Architekten Julian Marsh, eine stillgelegte Fleischfabrik in Nottingham in ein preisgekröntes Niedrigenergiehaus verwandelt (Architektur- und Umweltpreis). 2011 erhielt sie den mit £5,000 dotierten Preis der Royal Academy London Summer Exhibition als Best First Time Exhibitor für ihre Arbeit ‚Dreaming a House’, die ebenfalls mit dem Hausprojekt in Zusammenhang steht: “The artist stitched drawings by her husband, architect Julian Marsh, of their new Nottingham house onto a bedcover.“

Die Künstlerin arbeitet oft installativ, ihre Arbeit ist provokativ und erzählerisch. In Karlsruhe wird sie u.a. einige ihrer 'Shock & Awe' Arbeiten zeigen, sowie ihre große Arbeit "Painting Baselitz’s Bottom"; das Bild entstand als Reaktion auf ein Interview im SPIEGEL, in dem Georg Baselitz abfällige Bemerkungen über Künstlerinnen machte und die Beurteilung ihrer Fähigkeiten auf die Marktfähigkeit ihrer Arbeiten reduzierte.




40 Jahre Städtepartnerschaft Karlsruhe – Nottingham


8.05. bis 14.06.2009 - GEDOK Künstlerinnenforum

 

Danica Maier „Midlands & Tooraloorals“

 

Danica Maier, international bekannte Künstlerin und Dozentin an der Nottingham Trent University, zeigte in ihrer ersten Einzelausstellung in Deutschland im GEDOK-Künstlerinnenforum eine speziell für diesen Anlass entworfene Installation aus Spitzenbordüren.

 

Im 19. Jahrhundert war die Spitzenindustrie in Nottingham ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Doch besonders die exquisite und einzigartige Spitzen-Sammlung der Nottingham Trent University inspirierte die zeitgenössische Künstlerin. Ihre zwiespältige Faszination durch die traditionelle Handwerkskunst führte zu hintergründigen modernen Arbeiten. Deren Vielschichtigkeit fordert den Betrachter auf, sich über das Ästhetisch-Schöne hinaus mit den Brüchen und Widersprüchen – oder auch der Kontinuität – auseinander zu setzen. Provokativ fordert Maiers Installation heraus, verschiedene Standpunkte einzunehmen sowie Wahrnehmungen und Erwartungen zu überprüfen.

 

Danica Maier stammt aus Philadelphia, USA. Nach dem Kunststudium (Master of Fine Arts Newark, Del.) begann sie am Goldsmiths College in London mit Arbeiten aus Spitzen. Heute ist sie Dozentin an der Nottingham Trent University. Durch Ausstellungen wurde sie international bekannt: Vox Populi Gallery, Philadelphia; Courtauld Institute of Art, London; Kaunas Art Biennale: TEXTILE '07, Litauen; Art Center Gallery, Chung-Ang University, Seoul, Korea.

 

Website

 

"...Die - durchaus zwiespältige - Faszination einer zeitgenössischen Künstlerin durch eine traditionelle Handarbeit / Handwerkskunst führt zu Arbeiten, deren Vielschichtigkeit den Betrachter ebenfalls zu einer komplexen Betrachtung herausfordert: über das Ästhetisch-Schöne hinaus transportiert das Material inhärent bestimmte gesellschaftliche (Wert) Vorstellungen, die Anordnung, das von der Künstlerin gestaltete "Muster" ebenfalls; wir sind aufgefordert, uns mit dem Kontext, den Brüchen und Widersprüchen - oder auch der Kontinuität - auseinander zu setzen, verschiedene Stand-Punkte einzunehmen, unsere Wahrnehmung und Erwartungen zu überprüfen."
Dr. Christa Hartnigk-Kümmel

 

10.10. bis 21.10.2009 - Angel Row Gallery, Nottingham

 

Opening Eyes. GEDOK - Women's Picture of Art

 


Christine Bauer, Beatemarie Busch, Anina Gröger,
Marie-Hélène Hettler-Desrue, Jutta Hieret / Ute Reisner,
Monika Kaeser, Sylvia Kiefer, Heidi Knapp,
Hannelore Lücke-Rausch, Lilo Maisch,
Renate Schweizer, Petra Weiner-Jansen

 

Mit der "Karlsruhe Week" feiert Nottingham im Oktober 2009 das 40-jährige Städtepartnerschaftsjubiläum. 13 Künstlerinnen der GEDOK Karlsruhe gestalteten in diesem Rahmen eine Ausstellung in den Räumlichkeiten der Angel Row Gallery. Ihre Arbeiten zeigen nicht nur einen Ausschnitt des aktuellen Kunstschaffens der Stadt: ein großer Teil der Bilder, Skulpturen, Installationen wie auch der audiovisuellen Präsentation befasst sich mit Fragen des interkulturellen Zusammenlebens, der Fremdheit, Integration und Ausgrenzung - Themen, die sowohl Nottingham als auch Karlsruhe beschäftigen.

 

Dieses Projekt ist der zweite Teil eines neuen künstlerischen Austausches mit der britischen Partnerstadt: Die GEDOK Karlsruhe organisierte im Mai /Juni im eigenen Hause eine Spitzen-Installation der international bekannten Künstlerin Danica Maier aus Nottingham.

Danica Maier, Have Lunch Downtown, 2005 Installation mit Spitze und Stecknadeln London Printworks Trust
Danica Maier, Have Lunch Downtown, 2005 Installation mit Spitze und Stecknadeln London Printworks Trust


Krasnodar 2012 - 2015 - 2016

3.03. bis 28.03.2016
Krasnodar Regional Museum Showroom of Fine Arts >> Presseinfo (RU)

 

KARLSRUHE - TRANSFER


Jutta Hieret-Piosczyk - Malerei, Fotografie, Collagen
studierte an der Kunstakademie in Karlsruhe

 

Eugenia Jaeger - Malerei, Grafik
lebt und arbeitet in Baden-Baden

 

Beate Körner - Fotografie, Installationen, Video
studierte an der Kunstakademie in Karlsruhe, lebt und arbeitet in Island

Katalin Moldvay - Objekte, Grafik
geb. in Ungarn, lebt und arbeitet in Baden-Baden

 

Bénédicte Peyrat - Malerei, Grafik
geb. in Paris, Studium an der Académie de Port-Royal, Paris; lebt und arbeitet in Karlsruhe und Paris

 

Angela Ulrich - Malerei
lebt und arbeitet in Karlsruhe

 

Sara Wahl - Lichtinstallationen, Video, Foto
studierte an der Kunstakademie in Karlsruhe

 

Anita Weis - Grafik
Studium an der Kunstakademie in Karlsruhe

Margot Witte - Malerei und Druckgrafik
lebt und arbeitet in Karlsruhe

 

Kuratiert von Igor Mikhailenko – Krasnodar, Museumsdirektor des staatlichen Museums in Krasnodar
Eugenia Jaeger – Baden-Baden und Jutta Hieret-Piosczyk – Weingarten/Karlsruhe

07.02. bis 01.03.2015

 

Das andere Ufer

6 Künstlerinnen aus Krasnodar

 

Larisa Blokhina - Svetlana Demkina - Daria Georgadze

Natalia Georgadze - Irina Sedova - Nadezhda Ustritskaia

 

 

Das Projekt vereint sechs russische Künstlerinnen, die in ihren Werken, entsprechend ihrer persönlichen Wahrnehmung der mehrdimensionalen Welt und ihrer individuellen Sichtweisen sich auf der Suche nach neuen bildnerischen Formen der Kunst befinden.

„Das andere Ufer“ ist ein Symbol, eine Metapher, das Zeichenelement einer Kulturlandschaft, welches auf den archetypischen Vorstellungen von Heimatland und fernem Land beruht. Zugleich steht es für ein Symbol, welches mit neuen Erfahrungen und Eindrücken des Bewusstseins mit dem eigenen „Ich“ in den Dialog eintritt mit dem „Anderen“ – „dem eigenen Anderen“ nach Definition Hegels.

Und „das andere Ufer“ stellt ein kulturelles Konzept dar, welches die Kulturen beider Länder in ein Gespräch und ein wenig näher zueinander bringen soll. Das Thema verweist auch symbolisch auf die Lage der beiden an Flüssen liegenden Städte: Krasnodar am Kuban und Karlsruhe am Rhein.

 

 

20 Jahre Städtepartnerschaft Karlsruhe - Krasnodar

20.07. bis 02.09.2012

 

4 Künstlerinnen aus Krasnodar

Elena Grin, Julia Kudina, Gala Kwin, Natalya Razbaewa

 

Die Ausstellung zeigt ein breites Spektrum aktueller Kunst aus Krasnodar von 4 Künstlerinnen zwischen 20 und 49 Jahren: Malerei und textile Arbeiten, Gegenständliches und Abstrakt-Ornamentales, detailgenaue Stillleben und Stimmungslandschaften, große und kleine Formate... Sie ermöglicht einen interessanten Einblick in die Krasnodarer Kunstszene, auch durch Gespräche mit den jeweils anwesenden Künstlerinnen.

 

 

Eugenia Jaeger
Eugenia Jaeger


Timisoara  -  Temeswar 2012 und 2013

08.03. bis 07.04.2013 GEDOK Künstlerinnenforum

 

FINE ARTS from Timisoara

 

 Oana Bolog-Bleich
geb. 1981 / Studium an der Kunsthochschule in Temeswar.
Ihre Bilder haben narrativen Charakter. Sie erscheinen teilweise mosaikartig zusammengesetzt und thematisieren märchenhafte, traumverlorene Szenerien.

 

Andreea Foanenegeb.1984 /Studium an der Kunsthochschule in Temeswar.
Ihre figürliche Malerei ist von fröhlicher Farbigkeit. Die Nähe zu naiver Kunst ist gewollt und wird unbekümmert demonstriert.

 

Liliana Mercioiu Popa

geb.1975 / Studium in Temeswar. Sie unterrichtet seit 1998 Malerei an der Fakultät für Kunst und Design in Temeswar. Bekannt geworden ist sie mit ihrem konzeptuellen Ansatz. Aus der Sicht der Künstlerin ist die Umwelt ein mineralisch-organisches Mikro-Universum, dessen Formen die Künstlerin untersucht und im Malprozess künstlerisch umsetzt.

 

Laura Teculescu

geb.1978 / Studium an der Kunsthochschule in Temeswar.
Ihr Schwerpunkt ist die Bildhauerei. Ihre neueren Arbeiten sind Wandobjekte mit reliefartigem Charakter, Thema sind Erinnerungen und Tagebuchfragmente. Sie verbindet alte Holztafeln mit Fotos oder anderen Versatzstücken der Erinnerung.

 

 

07.04. bis 26.04.2012 - Triade-Galerie, Timisoara

...aufbrechen... Annäherung an Wolfgang Rihm /
„…porniri…“ – apropieri de Wolfgang Rihm

 

Rosa Baum, Ingrid Bürger, Beatemarie Busch,
Birgit Geese, Ingeborg Heel, Jutta Hieret,
Sylvia Kiefer, Heidi Knapp, Hannelore Langhans,

Lilo Maisch, Katalin Moldvay, Renate Schweizer,
Petra Weiner-Jansen

 

Presseecho Temeswar
in den Online-Medien | evive Arta si Cultura